Beteiligung an zwei Exzellenz-Forschungsverbünden

Prof. Axel Mühlbacher
Prof. Stefan Schmidt (Fotos: Fotostudio Jacqueline)

In der Pressemitteilung des Ministeriums heißt es dazu: "Eine unabhängige Fachjury hat aus 20 eingegangenen Bewerbungen vier Forschungsprojekte ausgewählt. Mit dem dritten Aufruf des Exzellenzforschungsprogramms sollen die Kapazitäten für hervorragende Forschung im Land um den Schwerpunkt Digitalisierung erweitert und der Forschungsstandort Mecklenburg-Vorpommern gestärkt werden. Die Förderung erfolgt mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in der laufenden Förderperiode 2014 bis 2020. Den vier Verbünden stehen insgesamt 8,6 Millionen Euro zur Verfügung."

Im Vorhaben „Evidenz-basierte Robot-Assistenz in der Neurorehabilitation (E-BRAiN)“ der Universitätsmedizin Greifswald gemeinsam mit der Universität Rostock, Universität Greifswald und der Hochschule Neubrandenburg wird im Kern zum Einsatz von Robotern in der Neurorehabilitation, vor allem in der Schlaganfallforschung, gearbeitet.

Das zweite Vorhaben „Digitales Trainieren von Pflege- und Gesundheitsmanagement (DigiCare)“ der Universität Rostock gemeinsam mit der Hochschule Neubrandenburg und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Standort Rostock/Greifswald, wird sich mit der Entwicklung von innovativen digitalen Modulen für Studiengänge im Bereich der Pflege unter Nutzung Künstlicher Intelligenz beschäftigen.

Die Förderung der Forschungsverbünde erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

 

Auszug aus dem Juryvotum:

„Im Kern des Projektes E-BRAiN (…) geht es um den Einsatz von humanoiden Robotern in der Neurorehabilitation, vor allem in der Schlaganfallforschung. Die Jury ist von dem hohen wissenschaftlichen Anspruch des Vorhabens und vom hohen Innovationsgrad überzeugt. Das Projekt bewegt sich in einem global hoch kompetitiven Umfeld, hat aber sehr gute Aussichten, ein Alleinstellungsmerkmal bei erfolgreicher Implementierung aufzuweisen. Die Erforschung des möglichen Einsatzes einer vorhandenen Robot-Plattform als sozial assistiver Robot erfolgt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus den Universitäten Greifswald und Rostock sowie der Hochschule Neubrandenburg.

Das Projekt DigiCare "überzeugt die Jury sowohl im Hinblick auf wissenschaftliche Exzellenz als auch auf den anwendungsbezogenen Ansatz. Bei DigiCare geht es um die Entwicklung von innovativen digitalen Modulen für Studiengänge im Bereich der Pflege unter Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Dabei kommen bewährte Methoden aus dem E-Learning-Bereich und ein Tutorsystem zum Einsatz. Gemeinsam mit Projektpartnern aus der Hochschule Neubrandenburg und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) soll das Vorhaben umgesetzt und in den Studiengang Pflegemanagement an der Hochschule Neubrandenburg pilotenhaft implementiert werden. Insbesondere die hohe gesellschaftliche Relevanz vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung muss hier hervorgehoben werden.“ 


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