Beschluss zum Bauingenieur-Studium mit standortübergreifendem Konzept

Ab dem Wintersemester 2021/2022 wird hier im Laborgebäude das Bauingenieurstudium wieder möglich sein.

Die Idee der standortübergreifenden Ingenieurausbildung sei ambitioniert, meinte die Ministerin. Bachelor- und Masterstudienfächer werden aufs Engste miteinander verknüpft. Diese Netzwerkstruktur ist einzigartig und ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit mehrerer Hochschulen. Ich danke den Koalitionsfraktionen für die starke Initiative“, so Martin. Die Einschreibung in einen Studiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule Neubrandenburg sowie in den universitären Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen an der Universität Rostock soll zum Wintersemester 2021/2022 möglich sein.

Der Rektor, Prof. Gerd Teschke, ist nach mehr als zwei Jahren harten Diskussionen, vielen Gesprächen und auch Rückschlägen nun sehr erleichtert und froh über die Entscheidung des Landtages. "Heute ist für die Hochschule Neubrandenburg ein sehr guter Tag. Die Hochschulen Wismar und Neubrandenburg und die Universität Rostock haben gemeinsam auf Initiative von Bauverbänden, des Ingenieurrates und der Ingenieurkammer M-V ein standortübergreifendes Konzept für die Nachwuchsgewinnung im Bauingenieurwesen entwickelt. Es führt die Stärken der Standorte (Bauen-Wismar, Umwelt-Rostock, Landschaft-Neubrandenburg) auf innovative Weise zusammen. Unzählige Gespräche führten zu einem gemeinsamen Antrag der SPD- und CDU-Fraktion, dieses Konzept zu realisieren. Einstimmig hat der Landtag M-V dem heute zugestimmt. Das ist besonders erfreulich.

Damit werden Entscheidungen der Vergangenheit zur Reduzierung der Studienangebote im Bauingenieurwesen im Land revidiert. In naher Zukunft wird man sich wieder im östlichen Mecklenburg-Vorpommern an der Hochschule Neubrandenburg für einen Studiengang Bauingenieurwesen einschreiben können. Das Studienangebot wird gemeinsam mit der Hochschule Wismar erfolgen, wo das Studium nach dem ersten Studienjahr fortgesetzt und abgeschlossen werden kann. Zum Master-Studium kann mit einer Vertiefung im Bereich Landschaft/Umwelt wieder nach Neubrandenburg gewechselt werden", erklärt der Rektor.

Der Ingenieurrat Mecklenburg-Vorpommern hat dieses Video dazu veröffentlicht.


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