Berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit – Bewerbungsende am 31. Mai

Bereits zum fünfzehnten Mal bietet das Institut für Weiterbildung (IfW), als renommiertes An-Institut der Hochschule Neubrandenburg, diese Möglichkeit an. Neben der Berufstätigkeit erlangen die Studierenden den gleichen anerkannten Abschluss Bachelor of Arts wie die Präsenzstudierenden der Hochschule. 

Viele „Quereinsteiger“ und langjährig Beschäftigte in den Bereichen der Sozialarbeit erleben dieses Studium neben der Arbeit als eine ausgezeichnete Möglichkeit, viel Neues auf wissenschaftlicher Grundlage zu lernen und die bisherige Berufspraxis zu reflektieren. „Aufgrund des Fachkräftegebotes in den einschlägigen Sozialgesetzen wird eine akademische Qualifikation für in der Sozialarbeit tätige Menschen immer wichtiger und fördert die Karriereaussichten erheblich“, führt Prof. Ulf Groth vom IfW aus. Aber auch einschlägig ausgebildete Personen, z. B. Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen oder Krankenpflegekräfte, die sich weiter qualifizieren möchten, gehören zur Zielgruppe dieses Studienangebots. Nach dem berufsbegleitenden Studium stehen ihnen alle Berufsfelder der Sozialarbeit offen. Die Studierenden arbeiten z. B. in kommunalen Ämtern, Job-Centern, Wohlfahrtsverbänden oder stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in Krankenhäusern. Rund 330 Fachkräfte haben das Studium am IfW bereits erfolgreich abgeschlossen und wirken heute in verschiedensten Praxisfeldern in ganz Deutschland. Die Liga der Freien Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern hat Unterstützung für die nötigen Freistellungen zum Studieren zugesagt.

Ablauf des Studiums
Das modular aufgebaute Studium dauert dreieinhalb Jahre beim IfW und findet an 10 bis 11 Wochenenden und einer fünftägigen Studienwoche pro Jahr statt. Zur Vertiefung des gelernten Stoffes werden regionale, durch eine Studiengangsbegleiterin betreute Studienzirkel angeboten. Studienbegleitend sind Modulprüfungen an der Hochschule abzulegen. Danach erfolgt eine Immatrikulation in das 6. Semester an der Hochschule, um hier die letzte Prüfung abzulegen und die Bachelor-Arbeit zu verfassen. Nach vier Jahren kann der akademischen Abschluss erreicht werden. Die Studiengebühren betragen 215 EUR monatlich: „Eine gute Zukunftsinvestition!“, so Groth, denn die Nachfrage nach Fachkräften im Sozialbereich ist derzeit extrem hoch, auch in ganz Mecklenburg-Vorpommern.

Zulassungsvoraussetzung
Voraussetzung zur Studienzulassung ist die Hochschulzugangsberechtigung, also (Fach-) Abitur oder ein (DDR-) Berufsabschluss, der zum Studium berechtigt. Das Bildungsministerium in Schwerin erteilt gern Auskünfte welche Berufsabschlüsse zum Studium berechtigen (Telefon: 0385  588-7215, Frau Olejko) und stellt auch Studienberechtigungsbescheinigungen aus.

Diese berufsbegleitende Studienmöglichkeit ist bundesweit betrachtet sehr selten:  „Daher sind die 31 Studienplätze sehr begehrt“, so Silke Paarmann, die zuständige pädagogische Begleiterin dieser neuen Studiengruppe „und dennoch sollte sich jede interessierte Fachkraft bewerben.“

Auf der Webseite des IfW finden Interessierte umfassende Studieninformationen.

Ansprechpartner:
Prof. Ulf Groth,   Tel:  0395 56 93 8701
Silke Paarmann,  Tel: 0395 56 93 8703


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