Abschlusspräsentation zur Denkmalpflege in Klein Vielen

Professorin Caroline Rolka (2. v. l.) mit Studierenden an der Jahn-Kapelle Klein Vielen.
Landeskonservatorin, Dr. Ramona Dornbusch (Fotos: Florian Nessler)

Insgesamt 18 Student*innen aus ganz Deutschland, Österreich und Lettland von unterschiedlichen Studienrichtungen, wie z. B. Lehramt, Landschaftsarchitektur, Architektur, Kunsthistorik oder Religion, fokussierten unter fachlicher Begleitung, unter anderem von Professorin Caroline Rolka und Prof. Hermann Behrens, entscheidende Nutzungs- und Erhaltungsfragen rund um die Jahn-Kapelle in Klein Vielen bei Penzlin. 

Der Workshop fand in der vergangenen Woche in Klein Vielen und Neubrandenburg statt. Die Studierenden haben sich mit der verbalen und fotografischen Bestandsaufnahmen und Analyse- und Bewertungsmethoden beschäftigt, um zu begründen, was erhaltenswert ist und wie dieses Bauwerk genutzt werden könnte. Am Beispiel der Jahn-Kapelle wurde die wichtige Zukunftsaufgabe Kulturerbe in all ihren Facetten sichtbar. Die Teilnehmenden haben sich mit den kulturhistorischen Verbindungslinien und den touristischen Möglichkeiten befasst, Restaurierungsmodelle diskutiert und öffentlich gezeigt. 

Unsere Studentinnen Sophie Kliem und Lea Maday konnten dabei sein und freuen sich über diese gute Erfahrung. "Wenn man nicht weiß, was auf einen zukommt, geschehen meistens die besten Dinge. Der Kontakt und Austausch in so schöner Weise zu anderen Studierenden aus ganz Deutschland und auch aus Österreich und dem Baltikum haben diesen Workshop zu etwas Besonderem gemacht. Vor allem aber auch, dass sie aus den unterschiedlichsten Bereichen kamen und die Aufmerksamkeit und das Interesse an Klein Vielen zeigten." 

Bei der Abschlusspräsentation im Foyer im Haus 2 unserer Hochschule waren auch das Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege (LAKD) Mecklenburg-Vorpommern mit der neuen Landeskonservatorin, Dr. Ramona Dornbusch, sowie das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK), die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), Sponsor der Sanierungsarbeiten, der Verein Klein Vielen e. V. (www.kleinvielen-jahnkapelle.de) und viele Interessierte vertreten. Die Ergebnisse werden demnächst in der Schriftenreihe des DNK veröffentlicht.

 

SHARING HERITAGE ist die zentrale Plattform für Projekte und Veranstaltungen zum Erhalt kulturellen Erbes. Gestartet im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahrs 2018 werden 2019 viele Projekte fortgeführt. Das Motto des Themenjahres SHARING HERITAGE reicht damit weiter als 2018. Weitere Informationen: www.sharingheritage.de

Das DNK wurde 1973 gegründet und wird seit 1998 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Ständigen Konferenz der Kultusminister getragen. Seit März 2016 ist die brandenburgische Kulturministerin Martina Münch Präsidentin des Komitees. Im Nationalkomitee arbeiten Bund, Länder, Gemeinden, Kirchen, Fachorganisationen, Vereine und private Bürgerinitiativen zusammen und setzen sich für die Belangedes Denkmalschutzes, der Baudenkmalpflege und der archäologischen und erdgeschichtlichen Denkmalpflege ein. Das Komitee verleiht jedes Jahr den Deutschen Preis für Denkmalschutz, mit dem besonderes Ehrenamt sowie journalistische Arbeiten auf diesem Gebiet gewürdigt werden. Weitere Informationen: www.dnk.de 


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