I. Workshop zu den Transfer- und Third-Mission-Formaten der HS Neubrandenburg am 27. Juni 2019 im Amtshaus Broda

Inhaltlicher Vorlauf

Veranstaltungen, Vorlesungsreihen, studentische Aktionen und ehrenamtliches Engagement sowie zahlreiche Projekte der Fachbereiche mit Kooperationspartnern– die Hochschule Neubrandenburg ist in der Stadt Neubrandenburg und in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte gut vernetzt und sehr aktiv. Allein: die Binnen- und Außenwahrnehmung gibt dieses breite Engagement nicht wieder.

Seit Oktober 2018 werden vom Team des HiR-Managments in individuellen Gesprächsterminen in den Fachbereichen, Referaten und Stabsstellen, im Rektorat, in der Verwaltung und bei Projektmitarbeitern ihre jeweiligen Aktivitäten im Bereich „Transfer und Dritte Mission“ erfasst. Zeitgleich wurden auch Interviews in der Stadt geführt: mit Vereinen, Verbänden, in der Stadtverwaltung, in den Stadtteilbüros, bei Initiativen mit engagierten Bürger*innen. Drei Fragen beantworteten die hochschulexternen Partner bei jedem Gespräch:

  1. Wie nehmen Sie die Hochschule Neubrandenburg in der Stadt wahr?
  2. Welche Veranstaltungen, Aktionen und Formate der Hochschule sind Ihnen bekannt?
  3. Welche Wünsche haben Sie an die HS Neubrandenburg?

Die interne Abfrage an Formaten der „Dritten Mission“ ergab bis Mai 2018 ca. 60 Formate – in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit sind lediglich 5 Formate häufiger genannt worden. Diese Analyse war Ausgangspunkt für die Konzeptionierung einer Workshopreihe zu den Themen „Third-Mission-Formate der HS Neubrandenburg“. Der erste Workshop fand am 27. Juni 2019 von 13.00 bis 17.00 Uhr im Amtshaus Broda statt. Die Teilnehmenden waren ausschließlich ausgewählte Mitarbeiter*innen der HS Neubrandenburg, der Workshop wurde extern von Renate Heusch-Lahl moderiert.

Veranstaltungsdokumentation - Arbeitsphasen des Workshops

Begrüßung und Projektvorstellung

Nach der Begrüßung durch den Rektor und die Projektleitung stellten Prof. Gerd Teschke und Dr. Anja Moss die Erwartungen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in punkto Third Mission der Hochschulen sowie die Schwerpunkte und Ziele des eigenen Antrags „Hochschule in der Region – Gemeinsam den Wandel gestalten“ vor.

Vorstellungsrunde

Die Vorstellungsrunde wurde von jedem Teilnehmenden mit der Beantwortung eines der folgenden Sätze ergänzt:

  1. Die Hochschule Neubrandenburg hat/ist in fünf Jahren...
  2. An meiner Arbeit schätze ich besonders...

Abfrage bekannter Third-Mission-Formate der HS NB

Im nächsten Schritt waren die Teilnehmenden aufgefordert, alle ihnen bekannten Transfer- und Third-Mission-Formate der HS Neubrandenburg auf je einer Moderationskarte zu notieren. Diese Karten wurden nach ca. 10 Minuten eingesammelt und geclustert.

Dem gegenüber wurden die bislang durch das Projektteam erhobenen Formate gestellt – neben einer relativ großen Schnittmenge der bekannteren Formate ergaben sich auf beiden Pinnwänden jeweils auch zahlreiche „neue“ Nennungen. – Viele genannte Formate erzeugten Erklärungsbedarf – die bislang noch nie dargestellte Gesamtmenge sowie der relativ hohe Anteil „unbekannter“ Formate war für die Anwesenden überraschend hoch.

Zuordnung der Third-Mission-Formate in drei Kategorien

Alle TN erhalten vorbereitete Moderationskarten (pro Format je drei Karten), die sie unter folgenden Überschriften an drei Pinnwänden zuordnen:

  1. Wer ist für die Umsetzung des Formates zuständig?(vorbereitete Kategorien: FB SBE/ FB GPM/ FB LG / FB AL, Stabsstelle Marketing, Fachschaften, AStA, Bibliothek, Gleichstellungsbüro, Sonstige)
  2. Ist die Umsetzung des Formates langfristig gesichert? (vorbereitete Kategorien: Umsetzung langfristig gesichert / Umsetzung jeweils drittmittelabhängig / Umsetzung personengebunden)
  3. Welche Zielgruppen erreicht das Format?(vorbereitete Kategorien: Fachpublikum, Studierende, Kinder und Jugendliche, die Zivilgesellschaft, ...)

Um die noch nicht in Gänze erfassten Formate zu dokumentieren, wurden Steckbrief-Blankos verteilt, die – soweit möglich - von den TN vervollständigt wurden.

Priorisierung der Formate:

Zum Abschluss des ersten Workshops erhielten alle Teilnehmenden 2x 3 Klebepunkte und wertet auf der Moderationswand der gesammelten Transfer- und Third-Mission-Formate:

  1. Welche ThM-Formate sind bereits heute besonders imagebildend und positiv in Ihrer Außenwirkung für die HS NB? (Punkte der Farbe Grün)
  2. Welche Formate haben das Potenzial enorm imagewirksam für die HS zu werden? (Punkte der Farbe Rot)?

Ergebnis

Das Ziel des Workshops – ein Problembewusstsein und gemeinsames Verständnis für Handlungsnotwendigkeiten in der Thematik zu schaffen – wurde erreicht.

Die Auswertung der Ergebnisse wurden den Teilnehmenden zugestellt. Gemeinsam wurde ein konsekutiver Workshop für Oktober 2019 vereinbart.

 

Fotos vom Veranstaltungstag