Aufbau des Studiums

Die Studierenden absolvieren elf Module in vier Semestern in Vollzeit. Von den im Master-Studiengang zu vergebenden 120 ECTS sind 20 ECTS für die Master-Thesis vorgesehen. In dem Gesamtworkload sind die Anwesenheit in den Lehrveranstaltungen, Vor- und Nachbereitungszeiten, Vorbereitung der Modulprüfungen und Erstellung der Bachelor-Thesis enthalten.

Der Studiengang wurde im November 2007 von der AHPGS akkreditiert und begann im WS 2008/09 Der erfolgreiche Abschluss des Master-Studiengangs eröffnet den Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes und berechtigt zur Promotion.

Das Studium erfolgt in unterschiedlichen Lehrformaten, wie Seminaren, Übungen, der Mitarbeit in laufenden Forschungsprojekten am Fachbereich sowie der betreuten eigenständigen Entwicklung von Forschungsschwerpunkten und –projekten. Das Forschungsmentoring, das während des gesamten Studium fortlaufend in Kleingruppen stattfindet, unterstützt bei den unterschiedlichen Herausforderungen eines Masterstudiums sowie bei der Entwicklung von beruflichen Perspektiven nach Studiumsabschluss.

Eine detaillierte Beschreibung der Module beinhaltet das Modulhandbuch. Das Modulhandbuch sowie die Studien- und Prüfungsordnung stehen als Download unter <Dokumente> zur Verfügung.

Ziele des Studiums

Der Master-Studiengang Social Work zielt auf die Qualifizierung für die disziplinbezogene wie auch interdisziplinäre Forschung und für die Projektplanung und –entwicklung in Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit ab.

Die Absolvent*innen sind in der Lage,  Besonderheiten, Terminologien und fachliche Standpunkte der Profession und Disziplin Sozialer Arbeit zu identifizieren, formulieren,kritisch zu reflektieren und forschungsbasiert weiterzuentwickeln. Methodologisches Wissen und forschungspraktische Kompentenzen befähigen zur Konzeptionierung und Durchführung in der angewandten Praxis- und Grundlagenforschung. Wissen und Kompetenzen werden vermittelt, umLeitungsfunktionen im Hinblick auf Steuerung der Berufsfeldentwicklung übernehmen zu können. Sie haben gelernt Trägerperspektiven zu übernehmen und können eigenständig Praxisprojekte planen, Finanzen dafür einwerben und die Projektdurchführung steuern und leiten. Die Absolvent*innen verfügen über ein vertieftes, umfassendes und reflexives  Verständnis von der Wissenschaft Sozialer Arbeit und sind in der Lage, den Theorie-Praxis Transfer zu befördern.