Praxisphasen

Berufspädagogisches Praktikum (SN10)

Im Rahmen eines 4-wöchigen Praktikums in einer beruflichen Bildungseinrichtung im 4. Studiensemester werden Aspekte der Durchführung und Protokollierung von Hospitationen nach ausgewählten Kriterien der Unterrichtsplanung, Durchführung und Auswertung; das Kennenlernen von praktischen Planungs- und Ordnungsmitteln; der Erwerb von Kenntnissen im Bereich schulrechtlicher Grundlagen sowie die Unterrichtsplanung, Durchführung und Auswertung Kernpunkte erster praktischer Erfahrungen sein.

Das Praktikum beginnt in der Regel in der ersten Märzwoche eines Jahres. Während des Praktikums findet eine angeleitete Praktikumsbegleitung durch die Hochschule statt.

Die Beratung und Betreuung der Studierenden nimmt die Studiengangskoordination in Zusammenarbeit mit den für die praktikumsbegleitenden Veranstaltungen verantwortlichen Professor*innen sowie im Zusammenwirken mit den anleitenden Fachkräften wahr.

Die Aufgaben der Studiengangskoordination umfassen im Besonderen:

  • Beratung für die Studierenden und PraxisanleiterInnen vor, während und nach der Praxisphase
  • Konfliktmanagement - Moderation bei der Lösung von Konflikten zwischen PraktikantInnen und PraxisanleiterInnen
  • Anerkennung von Praxisstellen der Praxisphase
  • Netzwerkarbeit in der Praxis der beruflichen Bildungseinrichtungen mit Fachbezug
  • Bereitstellung von unterstützenden Informationsmaterialien für alle Beteiligten
  • Koordination und Durchführung von praktikumsbegleitenden Lehrveranstaltungen bzw. Praxisreflexionen der Praxisphase in Kooperationen mit der Professur Fachdidaktik

Praxisreferate

Alle relevante Dokumente bezüglich der Praxisphasen finden Sie auf den Seiten der Praxisreferate des Fachbereichs

Berufsfeldorientierendes Praktikum (SN11)

Ein mindestens 14-wöchiges Praktikum mit 40 Stunden Wochenarbeitszeit im 4. Semester dient der Erprobung sozialarbeiterischen/ kindheitspädagogischen/ heilerziehungspflegerischen Handelns. Die Studierenden machen Erfahrungen in einem gewählten Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit/ Kindheitspädagogik/ Heilerziehungspflege durch angeleitetes, teilweise selbständiges, berufliches Handeln. Insbesondere im direkten Handeln mit den Klient_innen, mit Formen der Kooperation und Konfliktbewältigung, im organisatorischen und administrativen beruflichen Handeln. Unter Anleitung erkunden und erproben die Studierenden so das Berufsfeld der Sozialen Arbeit/ Kindheitspädagogik/ Heilerziehungspflege und machen es zum Gegenstand eigener Reflexion. Dieser praktische Ausbildungsabschnitt trägt dazu bei, Professionsbewusstsein für den Berufsschullehrer/ die Berufsschullehrerin für Soziale Arbeit, Sozialpädagogik und Kindheit zu entwickeln. Das bislang erworbene theoretische Wissen ist dafür reflexiv zu erproben.

In der Regel beginnt das Praktikum spätestens in der zweiten Aprilwoche eines Jahres und geht bis Ende Juli desselben Jahres. Es schließt dabei unmittelbar an die berufspädagogische Praxisphase an. Während des Moduls SN11 findet eine angeleitete Praktikumsbegleitung durch die Hochschule statt.

Für das Praktikum ist in inhaltlicher und beratender Funktion die Studiengangskoordinationsstelle für Berufspädagogik zuständig. Diese versteht sich als zentrale Vermittlungsstelle zwischen Fachbereich und Praxiseinrichtungen, zwischen Theorie und Praxis.

Die Aufgaben der Praxiskoordination im Rahmen des Moduls SN11 sind insbesondere:

  • Beratung für die Studierenden, Professor_innen und Praxisanleiter_innen
  • Genehmigung und Anerkennung von Praxisstellen
  • Einwerben von Praxisstellen
  • Konfliktmanagement - Moderation bei der Lösung von Konflikten zwischen Praktikant_innen und Praxisanleiter_innen
  • Unterstützung von Studierenden, die den Wunsch haben, ein Auslandspraktikum zu realisieren
  • Bereitstellung von Formularen, Arbeitshilfen und Informationsmaterialien