Aktuelles aus dem Studiengang


Wir begrüßen unsere neuen Studierenden im SoSe 2019!

Der berufsbegleitende Studiengang „Early Education -  Bildung und Erziehung im Kindesalter“ startete zum 10. Mal im Sommersemester 2019 mit 14 Studierenden. Neben staatlich anerkannten ErzieherInnen, Personen in der administrativen und Leitungsebene wurden auch Fachkräfte aufgenommen, die in der Einzelbetreuung sowie in der Grundschule tätig sind. Die erste Begegnung der Studierenden in der Blockwoche war mit Neugierde, Anstrengung und viel Euphorie verbunden. Anknüpfend an dem Erfahrungswissen der Studierenden und fundiert durch fachliche Impulse und theoretische Texte fand ein reger Austausch statt, so dass sich am Ende der ersten Blockwoche die neue Studienkohorte zu einer intensiv arbeitenden Gruppe zusammengefunden hat.

Die Studierenden nehmen zum Teil sehr weite Wege auf sich, um die Präsenzphasen an der Hochschule Neubrandenburg zu absolvieren. Die Heimatorte erstrecken sich von Wismar, über Rostock, Umkreis Neubrandenburg und bis nach Berlin. Eine Studierende aus dem höheren Semester reist sogar aus Niedersachsen an und bereut es nicht. „Im Gegenteil: es lohnt sich“.

Semestertermine für das 1. Semester im Sommersemester 2019


Ausblick zur Fachtagung

Forumsdiskussion zur Fachtagung

Die Ausbildungswege pädagogischer Fachkräfte, deren weitere Professionalisierung sowie notwendige strukturelle Reformen für Bildung und Betreuung kleiner Kinder im Land Mecklenburg-Vorpommern waren Thema des Fachtags "Qualität für alle?!". gemeinsam vom berufsbegleitenden Studiengang "Early Education - Bildung und Erziehung im Kindesalter" und der sozialpädagogischen Fachschule "Seminar für Kirchlichen Dienst" konzipiert lockte die Tagung etwas hundert Interessierte an die Hochschule. 

In seiner Eröffnung wies der Rektor, Professor Dr. Gerd Teschke, auf die besondere Bedeutung der frühen Bildungsinstitutionen hin und hob hervor, dass die Qualifizierung für künftige Fachkräfte in kindheitspädagogischen Tätigkeitsfeldern an der Hochschule Neubrandenburg verstetigt werden wird.

Frau Professorin Dr. Mariol Musiol erinnerte in ihrem Beitrag an die Gründungsphase der Studiengänge und betonte die Notwendigkeit frühkindlicher Bildung, sowie der Betreuung und Erziehung im Interesse und für das Wohl der Kinder. Dieses Anliegen gelinge nur in einer verstärkten Auseinandersetzung mit der Orientierungs- und Prozessqualität getragen von pädagogischen Fachkräften, Einrichtungen und Trägern sowie in der Ausbildung, wofür alle im Feld tätigen Institutionen zusammenwirken müssen. 

Elke Löhr plädierte als Repräsentantin in der LIGA in ihrer kritischen Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen des Feldes außerfamiliärer Betreuung für notwendige Reformen insbesondere bezüglich des Personalschlüssels, damit das Land sich zumindest an durchschnittliche Standards im Bund anschließt. 

Dr. Jutta Helm verwies in ihrem Vortrag auf die Weiterentwicklung des Fachkräftepotentials durch eine systematisch zu konzipierende Professionalisierungsstrategie. Diese profiliert über den weiteren Ausbau akademischer Qualifizierungen hinaus den Ausbildungsort in den Praxiseinrichtungen, die Weiterbildungen, die Zusammenarbeit in den heteroener werdenden Teams und die strukturellen Rahmenbedingungen. 

In Workshops diskutierten die Teilnehmenden, moderiert von Dozentinnen und Dozenten der Hoch- und Fachschule, die Verbesserung der Qualität im kindheitspädagogischen Praxisfeld aus der Perspektive von Kindern und Eltern. Weitere Themen waren die Gestaltung des Lernens in der Praxis und Maßnahmen zur Anwerbung und Bindung von Personal, die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams und schließlich die unterschiedlichen Ausbildungswege. 

In der abschließenden Podiumsdiskussion erörterten Frau Professorin Dr. Musiol mit der Abteilungsleiterin für Jugend und Familie im Ministerium für Soziales, Frau Dr. Draheim, Frau Löhr (LIGA), Frau Lindner (GEW) und Herrn Dr. Bürger als Leiter der mitveranstaltenden Fachschule, welche Maßnahmen die Personalsituation im frühpädagogischen Praxisfeld verbessern und wie die Pädagogischen Fachkräfte für ihre anspruchsvolle Tätigkeit in Kindertageseinrichtungen eine höhere Anerkennung gewinnen können. Es war insgesamt eine engagierte und an Themen orientierte Diskussion, der weitere Gespräche folgen sollen.  

Bilder zu Workshops und Forumsdiskussion der Fachtagung


Semesterplan EEB 1. Semester (SoSe 2018)