August 2018 - Zweiter Band der Reihe der HS NB Reihe L eben INKLUSION ist erschienen

 

In der hochschuleigenen Schriften Reihe L eben INKLUSION ist Band 2 mit dem Titel „Inklusion in der Kinder- und Jugendpsychiatrie" von Regina Fischer erschienen.

Regina Fischer reflektiert eine Institution bzw. eine Institutionsstruktur, die die Grenzen gesellschaftlicher Leistungsfähigkeit und Offenheit im Umgang mit Inklusion sehr deutlich zeigt. Kinder und Jugendliche, die in der Gesellschaft und ihren Systemen, wie Familie, Kindertageseinrichtung und Schule, mit ihren Anforderungen und Regelwerken nicht zurechtkommen, werden ausgeschlossen und nicht selten bzw. in der Regel kinder- und jugendpsychiatrisch behandelt. Die Autorin Regina Fischer beschreibt inklusive Möglichkeiten einer gewachsenen exkludierenden Praxis, der „dysfunktionellen Exklusions-Institution Psychiatrie“.

 

Sie können den Band mit der ISBN 978-3-941968-68-4 Frau Kathrin Lux (lux@hs-nb.de) bestellen.

 

August 2017 - Neuerscheinung

Reihe L eben INKLUSION

Die Reihe L eben INKLUSION erscheint in Kooperation mit dem Frieda Nadig-Institut für Inklusions-und Organisationsentwicklung an der Hochschule Neubrandenburg.

Mit der neuen Reihe Reihe "L eben INKLUSION" werden in Folge Beiträge aus Forschung und Praxis zur Umsetzung von Inklusion veröffentlicht. Die leitende Fragestellung der Reihe ist, wie Inklusion in unserer Gesellschaft gelingen kann.
Die Buchreihe stellt sich die Aufgabe, Forschungsergebnisse und Beispiele guter Praxis miteinander zu verbinden und Anregungen zu geben, sich mit kleinen oder großen Schritten auf den Weg zu inklusiven Strukturen und inklusivem Denken zu machen.

Anke S. Kampmeier und Steffi Kraehmer haben die Reihe absichtsvoll so genannt, um zu verdeutlichen, dass Inklusion "eben" und zum Leben dazu gehört. Die Frage nach dem "Ob Inklusion dazu gehört oder gewollt wird" stellt sich für die beiden nicht, sondern vielmehr das "Wie Inklusion entsteht, gelebt werden kann".

Alle in dieser Reihe erscheinenden Publikationen verstehen Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Wertschätzung und gleichen Rechte für alle Gesellschaftsmitglieder mit ihren vielen Verschiedenheitsdimensionen (Alter, Geschlecht, Herkunft, Kultur, Gesundheit/ Krankheit/ Behinderung, Sprache, …). Dieser Weg  ist nicht ohne Hürden und Widerstände zu gehen, denn vorhandene Strukturen, Denk- und Handlungsweisen fördern eher eine exklusive als eine inklusive Praxis. Überdies führen Veränderungen häufig zu Verunsicherungen und Abwehrverhalten der Beteiligten.

Daher eint die Bände der Reihe L eben INKLUSION der Ansatz „Wer die Herzen der Menschen öffnet, muss zugleich die Strukturen ändern.“

Der zweite Band der Reihe L eben INKLUSION ist im Druck. Inklusion in der Kinder- und Jugendpsychiatrie durch Home-Treatment von Regina Fischer erscheint im August 2018.

 

Juli 2017 - Kleeblattschule Anklam

Im Juli 2017 besuchte Anke Kampmeier die Kleeblattschule in Anklam, wo sich Beteiligte des Projekts „Klettern“ trafen, um über die Weiterentwicklung zu beraten. Projektbeteiligte sind Mitarbeitende bzw. Lernende der Kleeblattschule Anklam, der Bugenhagen-Werkstatt Ducherow, des Zentrums für Erlebnispädagogik und Umweltbildung in Ueckermünde (ZERUM) sowie der Hochschule bzw. des Frieda Nadig-Instituts in Neubrandenburg.
Schülerinnen und Schüler der Kleeblattschule sowie Beschäftigte der Bugenhagen-Werkstatt wurden zu Kletter-Trainerinnen und -Trainer für die Arbeit im Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung in Ueckermünde (ZERUM) ausgebildet. Als erste größere Gruppe, die klettern, segeln, paddeln und die Natur erleben wollte, kamen Studierende des Masterstudiengangs Organisationsentwicklung und Inklusion.

Im Oktober 2017 ist ein Besuch der Kleeblattschule- und Werkstatt-Mitglieder an der Hochschule Neubrandenburg geplant, um mehr Studierenden die Klettererfahrungen näher bringen zu können.

 

Juni 2017 - Symposium "Exklusiv INKLUSIV"

Das Frieda Nadig-Institut, das seit Dezember 2016 besteht, führte mit dem ersten Symposium „Exklusiv INKLUSIV“ am 22.06.2017 seine erste große Veranstaltung durch.
Durch die Kooperation mit den Mitarbeitenden der Inklusionswirkstatt Mecklenburg-Vorpommern (InklusiV) und des Masterstudiengangs Organisationsentwicklung und Inklusion (ORI) hatten die beiden Institutsleiterinnen Steffi Kraehmer und Anke S. Kampmeier hervorragende Unterstützung, ohne die es auch nicht funktioniert hätte.

Herzlichen Dank an Iris Diedrich, Sebastian Hechler und Katrin Michels!

Das Symposium bot die Gelegenheit, mit Kollegen und Kolleginnen über zwei weitere mögliche Kooperationspartnerschaften nachzudenken.


Herr Dr. Gerald Klenk von der Lernwirkstatt Inklusion und erster Vorsitzender des Trägervereins Lernwirkstatt Inklusion e.V. hat den weiten Weg von Feucht in Bayern nach Neubrandenburg gemacht, um die Lernwirkstatt Inklusion vorzustellen, die Inklusionswirkstatt kennenzulernen und über Vernetzungsmöglichkeiten mit der InklusiV und/ oder dem Frieda Nadig-Institut zu beraten. Ein gemeinsames Gespräch mit Prof. Tony Booth, dessen Index für Inklusion unsere jeweilige Konzeptgrundlage ist, war besonders bereichernd.

Frau Dr. Dorothea Keudel-Kaiser von dem Institut für Inklusive Bildung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Frau Prof.n Dr.n Kirsten Diehl von der Europa Universität Flensburg als wissenschaftliche Begleitung der Inklusiven Bildung nahmen ebenfalls an dem Symposium teil. Wir nutzten die Gelegenheit, über die Installierung der „Inklusiven Bildung“ in Mecklenburg-Vorpommern durch das Fireda Nadig-Institut zu beraten. Im September 2017 gehen die Gespräche in Kiel weiter.

Das Symposium bot außerdem die gute Gelegenheit, die Ausstellung „Frieda Nadig“ einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Ausstellung wurde uns von dem AWO-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe, dessen Geschäftsführung nach 1945 durch Frau Frieda Nadig geleitet wurde, zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung verdeutlichte die Grundhaltung und das Wirken Frieda Nadigs und wies damit anschaulich auf die Intention des Frieda Nadig-Instituts hin, diesen bedeutsamen Namen voranzustellen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Erwin Tälkers von dem AWO-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe!

Februar 2017 - Aussicht auf den Masterabschluss

Zum dritten Mal beginnen im Masterstudiengang "Organisationsentwicklung und Inklusion" die ersten Lehrveranstaltungen. In dieser dritten Kohorte werden 19 Studierende neben ihrem Beruf für zwei Jahre den Masterabschluss fest im Blick haben.
Vor wenigen Tagen lernten sie ihre Studiengangsleiterinnen Prof. Steffi Kraemer und Prof. Anke S. Kampmeier kennen, erhielten die wichtigen Informationen zur Nutzung des Hochschul-Accounts und der Bibliothek, und sie  lernten sich vor allem untereinander kennen.
Vincent Reindl begibt sich für diesen Studium nun mehrfach auf den recht weiten Weg von München nach Neubrandenburg. Nach dem Bachelor-Studium Soziale Arbeit in Landshut arbeitet der 28-jährige Student in einer Trans*Inter*Beratungsstelle der Aids-Hilfe in München. Anika Genzel hat es nicht ganz so weit. Sie ist Schulsozialarbeiterin an einer Förderschule in der Nähe von Berlin. "Nach meinem Bachelor-Studium Soziale Arbeit habe ich eine systemische Ausbildung absolviert. Tagtäglich erlebe ich das Thema Inklusion. Kinder, die separiert an einer Förderschule lernen, müssen durch Inklusion auf ihren Alltag vorbereitet werden. Mein Ziel ist der Masterabschluss."
Allen neuen Studierenden viel Erfolg!

 

Dezember 2016 - Neues Institut an der Hochschule Neubrandenburg gegründet!

„Jede*r ist hier wichtig und jede*r ist hier richtig. Inklusion geht nur gemeinsam.“

Am 16.12.2016 haben die Professorinnen Steffi Kraehmer und Anke S. Kampmeier das Frieda Nadig-Institut für Inklusion und Organisationsentwicklung gegründet, das dem oben stehenden Motto folgt.

In seiner Sitzung am 18.01.2017 hat der Senat der Hochschule Neubrandenburg die Kooperation mit dem Frieda Nadig-Institut beschlossen und das Institut als An-Institut angenommen.

Die beiden Gründerinnen freuen sich sehr, ihre Aktivitäten in den Bereichen Inklusion und Organisa-tionsentwicklung nun auch mit dem neuen An-Institut der Hochschule Neubrandenburg weiterführen zu können.

Das Frieda Nadig-Institut für Inklusion und Organisationsentwicklung unterstützt die Umsetzung des neuen Leitbildes Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen – Beziehung, Bildung, Förderung, Begleitung, Gesundheit, Pflege, Politik und Soziales. Die Aktivitäten des Instituts erstrecken sich auf Forschung, Netzwerkarbeit, Organisationsberatung und Organisationsentwicklung, die Durchführung von Symposien sowie die Herausgabe einer Schriftenreihe zur Inklusion. Durch diese Vorhaben sollen Wissen, Kompetenzen und Erfahrungen aus den vielen Lebenssituationen und der vielen Fachkräfte zusammengeführt und genutzt werden sowie Spezialisierungen und Professionen aufeinander bezogen und miteinander verbunden werden.

Der Leitgedanke und das Konzept von Inklusion und Organisationsentwicklung wurde seit 2010 kontinuierlich in die Hochschule Neubrandenburg eingebracht – durch Lehr-/ Lernangebote in den verschiedenen Studiengängen, durch die Entwicklung und Etablierung des Studiengangs Organisationsentwicklung und Inklusion (ORI) und durch die Entwicklung der Inklusionswirkstatt Mecklenburg-Vorpommern (InklusiV).

Mit dem Frieda Nadig-Institut werden die Bemühungen um eine inklusive Gesellschaft weiter und breiter geführt.