Erfahrungsberichte von Studierenden

Monique Klötzer

"Die Reiselust kommt im Studium nicht zu kurz."

Hallo, ich bin Monique (25 Jahre) und studiere im 4.Semester des Bachelor-Studiengangs Geoinformatik. Der Grund, warum ich vor zwei Jahren angefangen habe, Geoinformatik zu studieren, war eine vorherige Ausbildung zur Mediengestalterin, die mir nicht die erwarteten Berufschancen brachte. Nach einem Anruf bei der Studienberatung der Hochschule Neubrandenburg, bekam ich meinen eigenen Schnuppertag und die erste Frage des Professors lautete "Wie sieht`s aus mit Mathe?"
Naja, ich stand seit der 4. Klasse auf Kriegsfuß mit diesem Fach. Doch im Laufe des Studiums merkte ich, dass ich es bereut hätte, mich von Zahlen abschrecken zu lassen und mich bisher jede Prüfung einen Schritt weiter brachte.

Ich liebe das lebenslange Lernen und neue Erfahrungen durch Herausforderungen und neue Leute zu sammeln, nie stehen zu bleiben und mich ständig weiter zu entwickeln. All das ist in diesem Studium möglich. Verknüpft mit meinem Interesse für Natur und Technik habe ich jetzt endlich das gefunden, was mir Spaß macht und womit ich gute Jobaussichten habe.

Doch bevor es ins Berufsleben geht, steht ein Praxissemester an, das ich am liebsten in der Polar- und Meeresforschung oder im Ausland machen würde. Auch die Reiselust kommt in diesem Studium nicht zu kurz. Nach Auslandsaufenthalten und Praktika in Neuseeland, Fidschi und Ungarn vor dem Studium, wollte ich auch während dessen mehr von der Welt sehen. Das war durch Exkursionen zu Partner-Unis in Schweden und Marokko möglich.

 Das einzige, was mir so langsam bewusst wird, ist dass die schöne Studienzeit leider viel zu schnell vorbei geht. Doch wer weiß, ob nicht noch das Master-Studium auf mich wartet, welches ich auch in Neubrandenburg machen würde, da ich seit vier Jahren hier lebe und mich sehr wohl fühle - mit dem See zum Tauchen im Sommer und den Einkaufscentren zum Bummeln im Winter.

Autorin: Monique Klötzer

Timo Ladwig

"Studieren im Grünen"

Hey! Mein Name ist Timo und ab dem kommenden Wintersemester werde bereits ich im 3. Semester Geoinformatik studieren.

Für mich war wichtig, dass einerseits die Hochschule und der Studiengang sympathisch und strukturiert wirken und eher familiär aufgebaut sind, andererseits, dass man hier gut leben kann. Ich wohne nicht in einer Großstadt und bin schnell im Grünen. Mein Studium ist bisweilen anspruchsvoll, aber nicht unfair. Man kann gut mit den Dozenten reden und erhält hilfreiches Feedback. Die Geoinformatik ist ein interessantes Themengebiet, und ich freue mich darauf, ab dem kommenden Semester intensiver in die Materie einzusteigen. Wo ich nach dem Studium arbeiten möchte, habe ich noch nicht entschieden. Allgemein interessieren mich Projekte zur Nachhaltigkeit und Schutz der Erde sowie der Menschen. Das Studium eröffnet einem die Möglichkeiten, breitgefächert und interessenbezogen seine spätere Arbeit auszuwählen.

Das Leben in Neubrandenburg ist schön. Es gibt einige Freizeitangebote wie Sportvereine, Bars oder einfach der Kulturpark mit See. Neben dem Studium engagiere ich mich im International Office und als Buddy hier an der Hochschule. Das bedeutet, dass man einem Austauschstudierenden hilfreich zur Seite steht. Den Austausch mit den Internationalen finde ich sehr spannend, sie bringen Ideen und Kultur und viel positive Energie mit hierher. Sowohl im eigenen Semester als auch mit den höheren Semestern bestehen eine gute und persönliche Verbindungen und auch einige Freundschaften.

Ansonsten klettere ich. Ja, es gibt tatsächlich einen Kletterverein hier in Neubrandenburg. Ich bin generell sportlich sehr aktiv. Der Kulturpark inklusive Tollensesee bietet dafür ausgezeichnete Möglichkeiten mit schöner Atmosphäre.

Weiterhin spiele ich ein wenig Gitarre und taste mich gerade an das Klavier heran.

Ich bin 25 Jahre alt und komme ursprünglich aus Karlsruhe in Baden-Württemberg. Bevor ich hier angefangen habe zu studieren, habe ich eine Ausbildung zum Bauzeichner gemacht. Anschließend daran war ich für einige Zeit als Rucksacktourist unterwegs. Zum Ende meiner Reise stellte ich fest, dass ich studieren wollte und absolvierte nach meiner Rückkehr nach Deutschland die Fachhochschulreife, mit welcher ich nun hierher kommen konnte.

Autor: Timo Ladwig