Nachrichten

Netzwerk Daseinsvorsorge geht in die nächste Runde

Johann Kaether, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Neubrandenburg bei der Moderation des digitalen Netzwerktreffens Daseinsvorsorge.

„Wir verstehen uns als Lernnetzwerk mit dem Schwerpunkt auf Wissenstransfer. Aber wir sind auch Sprachrohr, indem wir bei Themen der Daseinsvosorge und der gleichwertigen Lebensverhältnisse in die Bundes- und Landespolitik wirken“, erklärt Netzwerksprecher Thomas Drewing (Oderlandregion). Gemeinsam mit dem Institut für Arbeit und Wirtschaft, der Universität Bremen und dem Institut Raum & Energie hatte das Team der Hochschule Neubrandenburg um Projektleiter Prof. Dr. Peter Dehne das virtuelle Treffen organisiert. In Online-Workshops tauschten die Teilnehmenden rege ihre Ideen und Erfolge der vergangenen Jahre aus. „Wir haben viele kreative und nützliche Projekte gesehen, die zukunftsweisend für den ländlichen Raum wirken“, erklärt Dehne (Hochschule Neubrandenburg). Beispiele sind MediBus, „smarter“ Rufbus, Dorfladen-Erzeuger-Netzwerke, Jugend-Kulturprojekte und vieles mehr. „Das Netzwerk soll nun stabilisiert werden, und eigenständig werden. Im nächsten Jahr wollen die Mitglieder die dafür geeigneten Organisations- und Finanzierungsmodelle finden und funktionierende Formate weiter entwickeln. Weiterhin sollen neue Mitglieder gefunden werden und eine Geschäftsstelle an der Hochschule Neubrandenburg eingerichtet werden. Ergänzend wird ein online-gestütztes „Wissensportal regionale Daseinsvorsorge“ entwickelt. Es dient als Angebot für die Regionen, um für alltägliche Fragen Hilfestellungen zu bekommen, Ideen, Erkenntnisse und Fakten zu dokumentieren und auszutauschen.

Am 21. Januar 2021 stellt sich das Netzwerk mit eigenen innovativen Projekten beim Fachforum „Regional, digital, vernetzt – Voneinander lernen“ vor. Dieses veranstaltet das Netzwerk Daseinsvorsorge im Rahmen des Zukunftsforums Ländlicher Raum.

Informationen zum Netzwerk Daseinsvorsorge gibt es unter www.regionale-daseinsvorsorge.de

Dort kann auch eine aktuelle Broschüre über das Netzwerk heruntergeladen werden.

Kontakt zur Transferstelle Daseinsvorsorge der Hochschule Neubrandenburg: daseinsvorsorgehs-nbde

 


Zurück zu allen Meldungen