Hinweise zur Recherche

Bevor Sie beginnen:

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Arbeiten am Heimarbeitsplatz

Wie finde ich Literatur zu meinem Thema?

In 7 Schritten: Suchbegriffe sammeln, regionale und überregionale Suche, Datenbanken finden und nutzen, Literatur beschaffen und zitieren

1. Über das Thema informieren und Suchbegriffe finden.

Bevor die Recherche begonnen wird ist es wichtig, aussagekräftige Suchbegriffe zum Thema zu finden.
Diese findet man in Nachschlagewerken (zum Beispiel in der Wikipedia) oder auf entsprechenden Internetseiten, später auch bei der Recherche in Katalogen und Datenbanken.

Am besten sammelt man diese gefundenen Begriffe in einer Wortliste. Sie wird immer weiter vervollständigt und bleibt stets für die Suche zur Hand.

Suchbegriffe sind zum Beispiel:

  • Ober- und Unterbegriffe
  • Synonyme
  • Übersetzungen
  • Einzahl, Mehrzahl
  • Abkürzungen
  • Komposita (auflösen und auch als Einzelworte suchen)
  • Namen von Personen, Orten etc.
2. Den Bibliotheksbestand vor Ort durchsuchen.

Im lokalen Bibliothekskatalog kann die Recherche begonnen werden. Hier sind alle Bücher, Zeitschriften, elektronische Dokumente und sonstige Medien der Bibliothek verzeichnet. ACHTUNG: Artikel und Aufsätze werden hier nicht erfasst!

TIPP: Geben Sie den Suchbegriff mit einem ? oder * am Ende ein, so wird der Begriff mit jedem beliebigen Wortende gesucht und Sie erhalten mehr Treffer!

Achten Sie auf die korrekte Schreibweise der Suchbegriffe und beachten Sie innerhalb der Titeldaten auf eventuell vorhandene Verlinkungen zu Online-Ausgaben / Volltexten!

3. Im Verbundkatalog überregional recherchieren

Die Hochschulbibliothek kooperiert mit dem Gemeinsamen Bibliotheksverbund, zusammen mit etwa 500 anderen Bibliotheken in Norddeutschland haben wir einen gemeinsamen Katalog (GVK).

Für Ihre Literaturrecherche bedeutet das:

  • Bei einer Suche im GVK-PLUS recherchieren Sie gleichzeitig in allen Beständen der teilnehmenden Bibliotheken des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes.
  • Die Suche fragt gleichzeitig unseren Katalog mit ab und Sie erhalten eine Information, wenn die Literatur bei uns vorhanden ist.
  • Die Suche ist fachübergreifend (Achtung bei Synonymen)!
  • Allgemeine Suchbegriffe bringen sehr viele Treffer, da Sie hier ca. 85 Millionen (!) Titeldaten durchsuchen.
  • Entweder Sie verwenden einen aussagekräftigen Suchbegriff, kombinieren 2-3 allgemeinere Begriffe miteinander oder Stichworte mit Namen (Nachname Verfasser / Persönlichkeit , Ortsname).
  • Beachten Sie immer die verwendeten Symbole zur Publikationsform: Bücher, Zeitschriften, Online-Ressourcen, Artikel...

Vorteile sind:

  • Im Gegensatz zum lokalen Bibliothekskatalog werden im Verbundkatalog auch Zeitschriftenaufsätze (ca. 43 Millionen) angezeigt. Das bedeutet, dass Sie bei der Suche im GVK-PLUS auch Zeitschriftenhefte der Hochschulbibliothek mit durchsuchen!
  • Gedruckte Literatur, die nicht in Neubrandenburg vorhanden ist, kann über Fernleihe bestellt werden. Beachten Sie hier immer auch andere Auflagen und elektronische Ausgaben.
  • Volltexte: Zahlreiche frei zugängliche elektronische Dokumente können gefunden und herunter geladen werden (z. Bsp. von Bundesministerien).
  • Die Literaturangaben können gedruckt, gespeichert und per Email versendet werden: Erweiterte Funktionen des GVK
4. Die richtige Datenbank im DBIS finden

Datenbanken helfen dabei, zitierfähigen Inhalt (z.B. Zeitschriftenaufsätze) zu finden. Sie durchsuchen den Inhalt großer Mengen von Büchern, Zeitschriften, elektronischen Volltexten und Sie können mit ein paar Klicks die Ergebnisse Ihrem Thema entsprechend filtern. Ihre Literatursuche wird mit Hilfe von Datenbanken effektiver!

Jede Datenbank, auf die die Hochschulbibliothek Zugriff hat, wird mit genauen Informationen und Hilfestellungen im DBIS aufgeführt - hier finden Sie schnell das passende Suchinstrument für Ihre Literatursuche.

5. Fachliche Recherche in Datenbanken

Nachdem Sie mit Hilfe des DBIS die passenden Datenbanken gefunden haben, informieren Sie sich in der Hilfe oder z.B. bei YouTube über die Bedienung. Funktioniert die Suche mit * oder ? (Vgl. Punkt 2) und kann ich auch auf deutsch suchen? Wie speichere ich Quellenangaben? Ist es eine Volltextdatenbank?

Führen Sie dann mit Ihrer Wortliste die Recherchen durch. Volltextdatenbanken liefern Links, über die Sie Texte herunterladen können. Die meisten Datenbanken informieren mit Abstracts und Stichworten (Wortliste weiter füllen) zum Inhalt und geben die Quelle der Publikation an.

Wie es dann weiter geht sehen Sie unter Punkt 6.

Vorteile der Datenbank-Recherche

  • Im Gegensatz zur freien Suche im Internet liefern Fachdatenbanken fundierte, wissenschaftlich relevante Quellen
  • Volltextdatenbanken enthalten elektronische Dokumente zum Herunterladen (z.B. Ebook-Plattformen)
  • Die Literaturangaben lassen sich speichern und weiter verarbeiten, zum Beispiel mit dem Literaturverwaltungsprogramm EndNote.
  • Große Treffermengen lassen sich mit wenigen Klicks genau auf das gewünschte Thema und die Sprache eingrenzen, dadurch muss der exakte Suchbegriff nicht wortwörtlich eingegeben werden. Beispiel:
    1. Suche in SpringerLink: "Sensibilität" > 15.000 Treffer
    2. Filter Fachgebiet "Erziehungswissenschaft" > 1.300 Treffer
    3. Filter Teilgebiet "Persönlichkeits- & Sozialpsychologie" > 28 Treffer
6. Das Richtige gefunden - wie erhalte ich die Literatur?

Die Literaturangaben, die in Datenbanken gefunden werden, sind sehr unterschiedlich. Achten Sie immer darauf: Welche Publikationsform ist es? Danach suchen Sie nach dem gewünschten Titel in einem Katalog, wir empfehlen als erstes den GVK-PLUS.

  1. Gedrucktes Buch:
    Sie recherchieren den Titel im GVK-PLUS. Ist das Buch in der Hochschulbibliothek vorhanden oder ist eine Fernleihe durchzuführen?
    Hinweise:
    • Schauen Sie, ob es das Buch als Ebook gibt. Wenn ja, probieren Sie den Link in der Titelaufnahme aus.
    • Wenn die gewünsche Auflage nicht in Neubrandenburg vorhanden ist, dann vielleicht eine andere? Manchmal sind die Auflagen unverändert oder nur minimal überarbeitet.
    • Lohnt sich die Fernleih-Bestellung? Meist sind über den Katalog Inhaltsverzeichnisse und Abstracts einsehbar.
  2. Elektronisches Buch:
    Ebooks haben sehr unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten. Achten Sie darauf, im Außenzugang angemeldet zu sein!
    Testen Sie den Link unten in der Titelaufnahme. Besteht kein Zugriff, suchen Sie nach einer gedruckten Ausgabe und bestellen diese gegebenenfalls per Fernleihe. Momentan sind Ebooks noch von der Fernleihe ausgeschlossen.

  3. Zeitschriftenartikel, Aufsätze in Büchern:
    Literaturangaben von Aufsätzen und Artikeln behinhalten immer die Angabe "In:"
    Dahinter werden die Angaben der Quelle aufgeführt, in der der Text erschienen ist. Diese Quelle wird im GVK-PLUS recherchiert. Im nächsten Schritt schauen Sie, ob es die Zeitschrift oder das Buch in elektronischer Form gibt, in der Titelaufnahme wird darauf hingewiesen!
    Wenn es nur eine gedruckte Publikation gibt, schauen Sie im GVK-PLUS, welche Bibliothek das Buch oder die Zeitschrift (Jahrgang, Heft beachten) im Bestand hat und bestellen eine Fernleihe: Schritte für die Varianten Leih- oder Kopiebestellung

  4. Elektronische Zeitschriften:
    Alle elektronischen Zeitschriften sind in der EZB aufgelistet. Hier sind die Informationen zu den Lizenzen der Titel zu finden. Ein Ampelsystem erleichtert die Orientierung. Bei gelb (im Campusnetz) und grün (frei zugänglich) gibt es Zugriff auf den Volltext! Beachten Sie immer die Hinweise auf die Zeiträume der Lizenzierungen.
7. Literaturangaben weiter verarbeiten und zitieren

Für das wissenschaftliche Schreiben ist es sehr hilfreich, Literaturangaben aus Katalogen und Datenbanken gleich elektronisch weiter zu verarbeiten. Beachten Sie die Hilfestellungen der Datenbanken und die FAQ in den Katalogen.

Wie bereits unter Punkt 3 erwähnt, besitzen Kataloge Speicherfunktionen für Titelaufnahmen, dadurch können diese exportiert werden. Sammeln Sie die relevanten Treffer in der Zwischenablage und laden dann alle zusammen als eine Liste herunter. Sie können die Liste auch vom Katalog aus mailen.

Beim Exportieren der Titeldaten aus einem Katalog oder aus Datenbanken können Sie gleich die Export-Einstellung für das Literaturverwaltungsprogram EndNote vornehmen: EndNote steht für Hochschulangehörige als Campuslizenz zur Verfügung und kann im Portal herunter geladen werden. Sie können mit dem Programm eine eigene Literaturdatenbank erstellen, die direkt mit Word gekoppelt ist und dadurch das Zitieren gleich beim Schreiben enorm erleichtert.