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Sophie Bartelt hat sich für den Bachelor-Studiengang Geoinformatik entschieden. Auch wenn jetzt zum Abschluss des 4. Semesters doch einige schriftliche Klausuren anstehen und zuvor für die Prüfungszulassung einige Belegarbeiten zu bewältigen waren, ist sie fest davon überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt. "Vor allem ist es die Vielfältigkeit für eine spätere berufliche Perspektive, die sich mit dem Studium eröffnet. Man kann in Behörden, beim Städtebau, in der Verkehrsplanung, in der Klimaforschung, im Katastrophenschutz eingesetzt werden. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten, weil wir für Tätigkeiten an der Schnittstelle von Geodäsie (Vermessungswesen) und Informatik sehr anwendungsbezogen ausgebildet werden", erklärt Sophie. "Wir wissen, wie man Daten aus Google Maps bearbeiten, integrieren und in Projekten anwenden kann, lösen Programmieraufgaben in der grafischen Datenverarbeitung, erfassen Daten und berechnen diese. Wir sind aber auch ganz klassisch in der Landesvermessung im Gelände unterwegs." Oft sei es das "Tüfteln" am PC. Vor allem für die Programmierung habe sie extrem viel gelernt und ein Grundlagenverständnis erworben, das weit über das Erfassen und Berechnen von Daten hinausgehe. Sophie meint, dass man bei Interesse für das Geoinformatik-Studium zur Mathematik und Informatik zumindest eine positive Einstellung haben sollte.
"Am Studium gefällt mir, dass wir im Laborgebäude - Haus 2 - so gute Bedingungen haben und uns in kleinen Lerngruppen treffen können und uns bei den Ausarbeitungen und beim Lernen gegenseitig ergänzen. Man kennt sich, kann jederzeit zu den Professoren gehen und bekommt Hilfe, wenn es mal nicht so gut weiter geht."
Für das Praktikum im 6. Semester hat sich Sophie umgeschaut. Hier besteht die Möglichkeit, für einige Monate ins Ausland zu gehen. Die Rostockerin weiß zu schätzen, dass sich das Studentenleben auf den Campus konzentriert. "Man kann in der Woche die Studienaufgaben in Ruhe erledigen und voll durchziehen, kann sich aber auch mit den Freunden treffen, an den See gehen, grillen." Seit etwa einem halbem Jahr ist Sophie in der Capoeira-Gruppe und etwas länger im Hochschulsportverein. Capoeira ist ein brasilianischer Kampftanz. In den Tag startet sie von 7.00 bis 8.00 Uhr mit Yoga. "Ich finde das richtig gut, dass hier diese Sportangebote genutzt werden können."
Was ist Geoinformatik?
Die Geoinformatik befasst sich mit der Lösung fachspezifischer Probleme der Geowissenschaften mit Hilfe moderner Methoden und Technologien der Informatik. Spezifische Applikationen, Datenbankem. Internetanwendungen und Softwareentwicklung bilden die Grundlagen für den Einsatz der Geoinformatik in der Geodäsie, Geografie, Geologie, Geophysik und Ökologie. Das interdisziplinäre Arbeiten bereitet die Studierenden auf ein breites Einsatzgebiet vor. Beispiele hierfür sind Vermessungs-, Ingenieur-, Planungs- und Umweltbüros, Stadt-, Regional- und Landesplanungsbehörden, Forschungseiinrichtungen, z. B. Geoforschungszentrum Potsdam, Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum, in der Softwareentwicklung, im Aufbau von speziellen Informationsdiensten, z. B. im Bereich Tourismus.
Mehr Informationen findest Du hier http://www.hs-nb.de/studiengang-gi/
Falls Du Fragen an Sophie hast, dann kannst ihr per Mail gi09b01(at)hs-nb.de schreiben.
Falls Du dich für Geoinformatik entschieden hast, bewirb Dich hier: http://www.hs-nb.de/start/studium/bewerbung/.






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