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16.02.2016

Psychische Gesundheit der Beschäftigten fördern – Kein Stress mit dem Stress

Foto: Vivantes/Hasskarl

ein Fachforum der Hochschule Neubrandenburg und des Vivantes Netzwerkes für Gesundheit.
Im Rahmen des Projektes Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (psyGA), nahmen über 160 Teilnehmern am 26. Januar 2016 im Vivantes Klinikum im Friedrichshain am Fachforum „Psychische Gesundheit der Beschäftigten fördern –Kein Stress mit dem Stress“ teil, das sich an Führungskräfte des Unternehmens Vivantes Netzwerk für Gesundheit richtete.

Frau Annett Klingsporn, Geschäftsführerin Vivantes Personalmanagement, begrüßte die Teilnehmer und machte deutlich, dass die Problematik „Stress am Arbeitsplatz Krankenhaus“ mit weitreichenden Folgen für Mitarbeiter und Unternehmen erkannt ist, dass bereits Maßnahmen ergriffen und weitere entwickelt werden, um diesem Trend zu begegnen.

Herr Boris Velter, Staatssekretär für Arbeit in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, betonte in seinem Grußwort an die Tagung, dass unsere Arbeitswelt komplexer und dynamischer wird. Arbeitsanforderungen und Belastungen haben sich verändert. Für Unternehmen und ihre Beschäftigten ist die psychische Gesundheit ein immer wichtigeres Thema.

Prof. Dr. Joachim Kugler, Lehrstuhl Gesundheitswissenschaften/ Public Health an der TU Dresden machte in seinem Impulsvortrag zur „Psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt“ drastisch deutlich, dass psychisch bedingte Ausfalltage bedeutsam zunehmen und die Krankheitsphasen überdurchschnittlich lang sind. Frau Sandra Mantz zeigte in ihrem Impulsvortrag den Zusammenhang von Sprache und Gesundheit auf.

Bei der Podiumsdiskussion mit offener Fragerunde, die Dr. Alfons Schröer, Leiter der INQA Expertengruppe „Demographie und Arbeitswelt“  moderierte, wurde deutlich, dass die Teilnehmer für die Thematik „Stress am Arbeitsplatz und Psychische Gesundheit“ sensibilisiert sind. Frau Dr. Eva Müller-Dannecker, Leiterin Personal-und Organisationsentwicklung, der Betriebsarzt Herr Dr. Peter Kohlstrung und die Pflegedirektorin Frau Kathrin Leffler berichteten, dass es vielfältige Initiativen und Konzepte bei Vivantes gibt, um mit der Problematik umzugehen, die auch von der Referatsleitung für die Allgemeine Unfallversicherung, Frau Dagmar Elsholz unterstützt werden.

Prof. Dr. Willi Neumann, Gesundheitswissenschaften: Psychologie und Beratung, Hochschule Neubrandenburg, betonte, dass gesundheitsförderliches Führungsverhalten gelernt werden kann, bat  aber auch um Verständnis für Führungskräfte, die vielfältige Aufgaben umzusetzen haben. Für eine betriebliche Gesundheitsförderung seien  immer beide Dimensionen, die Verhaltens- und die Verhältnisprävention zu berücksichtigen. Er würdigte die Arbeit der psyGA Arbeitsgruppe, die dazu beigetragen hat, dass über das Thema  heute offen diskutiert werden kann.

Prof. Dr. Dr. Alfred Holzgreve, Direktor Klinische Forschung und Akademische Lehre Vivantes, unterstrich in einem kurzen Rückblick, wie relevant die Thematik in den letzten Jahren auch für Führungskräfte und ihr eigenes Verhalten geworden ist.  Er bedankte sich bei allen Teilnehmern für die äußerst gelungene Veranstaltung und betonte die jahrelange erfolgreiche Kooperation zwischen dem Vivantes Netzwerk für Gesundheit und der Hochschule Neubrandenburg.

Die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung erfolgte für die Hochschule Neubrandenburg durch den Fachbereich Gesundheit, Pflege, Management, vertreten durch Frau Prof. Dr. Bedriska Bethke, Frau Prof. Dr. Gabriele Claßen und Herrn Prof. Dr. Willi Neumann, in enger Kooperation mit dem Vivantes Netzwerk für Gesundheit und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die Hochschule Neubrandenburg ist Kooperationspartner im psyGA –Projekt.

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