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Studie mit kulturvollen Einblicken
Ein umfangreicher Bericht zur "Kultur- und Kreativwerkstatt im Landkreis Mecklenburg-Strelitz und der kreisfreien Stadt Neubrandenburg" liegt nun vor. Die Studierenden Julia Manthe, Judith Steinke, Thomas Patz, Marcus Kehlert vom Studiengang Naturschutz und Landnutzungsplanung und Linda Herting vom Studiengang Landschaftsarchitektur und Umweltplanung haben im Auftrag der Kreisverwaltung Mecklenburg-Strelitz, Fachbereich Wirtschaftsförderung, und unter Projektleitung von Prof. Peter Dehne 254 Kulturschaffende, bildende und darstellende Künstler und Akteure erfasst. Der Auftrag an die Projektgruppe war auch, die Strukturen, Bedarfe und Potentiale der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region zu ermitteln.
Von 87 Befragten haben sie ausgefüllte Fragebögen zur finanziellen Situation und der Lebenssituation zurück erhalten. "Besonders beim Erstellen der Fragebögen und bei den persönlichen Interviews haben wir sehr wichtige Erfahrungen gemacht", meint Julia Manthe rückblickend. "Die teilweise großen Unterschiede der finanziellen Situation haben mich überrascht", so Judith Steinke.
Gemeinsam mit ihrem Team haben sie die Ergebnisse ihrer kulturvollen Einblicke zusammengefasst: Die Hälfte der Teilnehmer ist selbstständig oder freiberuflich tätig. Etwa die Hälfte der Befragten gab zum Jahr 2009 an, weniger als 17.500 € Umsatz im Jahr zu erwirtschaften, 35 % erwirtschafteten in dem Jahr mehr als 50.000 € im Jahr. Die meisten Befragten finanzieren sich vor allem über eigene Einnahmen, Förderungen werden auf allen Ebenen, aber nur im geringen Umfang, in Anspruch genommen. Auf Bundes- und Landesebene kooperieren vor allem privatwirtschaftliche Akteure miteinander. Kooperationen innerhalb der Gemeinden und Landesgrenzen finden vor allem im öffentlichen und intermediären Sektor statt. Die privatwirtschaftliche Akteure wenden sich mit ihren Angeboten hauptsächlich an Erwachsene. Öffentliche und intermediäre Akteure trennen nicht zwischen den Altersgruppen (Quelle: Faltblatt, siehe unten)
Die wichtigste Empfehlung der Studierenden ist, dass es mehr Möglichkeiten für die Kontakte unter den Kulturschaffenden und die bessere Einbindung in touristische Angebote geben muss. Wer an an diesem Austausch und auch an einem Dialog noch weiter interessiert ist, kann sich die Veranstaltung im Hans-Fallada-Museum Carwitz am 23. Juni, 18.00 Uhr vormerken.
Faltblatt (PDF)
Bericht (PDF)
Ansprechpartner:
Prof. Peter Dehne, E-Mail: dehne(at)hs-nb.de







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