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Start des Wirtschaftstransferbeauftragten
Jan Meiering hat im Rahmen der Technologieoffensive des Landes Mecklenburg-Vorpommern seine Tätigkeit als Wirtschaftstransferbeauftragter an unserer Hochschule aufgenommen. Auf Basis eines Kooperationsvertrages ist er im Auftrag der Hochschule Neubrandenburg und der Handwerkskammer Schwerin in der Region und im Land Meckelnburg-Vorpommern unterwegs.
Vier weitere Wirtschaftstransferbeauftragte sind nun in diesem bundesweit einmaligen Zusammenschluss der drei Industrie- und Handelskammern sowie der zwei Handwerkskammern mit den fünf Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz. Sie bilden das zentrale Bindeglied zwischen der Wirtschaft und der Wissenschaft und sollen vor allem weitere Verbundforschungsvorhaben anbahnen. Den Unternehmen wird so die Möglichkeit geboten, kompetent ihre Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu planen und durchzuführen.
Der Wissenstransfer zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft ist im Vergleich zu anderen Bundesländern immer noch zu gering ausgeprägt. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Kleine Unternehmen nutzen erfahrungsgemäß seltener Kooperationsmöglichkeiten und Fördermittel. Einerseits fehlt es an Erfahrungen im Umgang mit Förderprogrammen, deren Beantragungsaufwand oft sehr hoch ist und als zu bürokratisch empfunden wird. Die Wirtschaftstransferbeauftragten sollen nun dafür sorgen, dass die Hochschulen für die regionalen Unternehmen zu Partnern für anwendungsorientierte Lösungen in der Entwicklung von Verfahren und Produkten werden.
Das heißt auch für Jan Meiering, dass er abwechselnd in der Hochschule Neubrandenburg und in der Kammern arbeiten wird. Er ist sowohl für die Unternehmen als auch für die Forschung der direkte Ansprechpartner. Sein Hauptaugenmerk ist in Ergänzung zu den Kompetenzfeldern unserer Hochschule auf die Technologiebereiche Ernährungswirtschaft und Bioprodukttechnologie sowie die Geoinformatik gerichtet. Er unterstützt bei der Antragstellung, bahnt neue Kooperationsprojekte an, vernetzt die Akteure untereinander und fördert den Wissensaustausch. Er hilft bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten und fördert die wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen.
Der 35-jährige Diplom-Kaufmann hat nach seinem Abitur in Anklam Betriebswirtschaftslehre in Greifswald studiert. Danach war er dort wissenschaftlicher Mitarbeiter und zuletzt Koordinator des landesweiten Verbundprojektes FlairPlus (mit Beteiligung aller fünf Hochschulen des Landes und Unternehmen der Region) und Mitarbeiter des Gründerbüros in Greifswald sowie Vorstandsmitglied des Gründerflair e.V.
Kontakt:
Jan Meiering
Telefon: (0395) 5693-164
E-Mail: meiering(at)hs-nb.de oder wtb(at)hs-nb.de







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