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Studienorientierung für 10. Klassen
An den Gymnasien hat das Thema "Studienorientierung" einen höheren Stellenwert erhalten. In Mecklenburg-Vorpommern ist in der 10. Klasse an Gymnasien seit 2009 das Fach Studienorientierung verpflichtend vorgesehen. Auf dem Zeugnis erscheint dazu zum Schuljahresende eine Note.
Anica Zerbe (li.) und Maria Weise waren mit ihrer Klasse 10 M 1 des Lessinggymnasiums Neubrandenburg für einen Projekttag an der Hochschule. Insgesamt haben sie fünf Projekttage, erzählen sie, zum Beispiel im BIZ, mit Hochschulen, oder sie üben Bewerbungen und Vorstellungsgespräche. "Ich finde das gut hier. So erfährt man, wie ein Studium abläuft oder dass man hier auch ein Praktikum absolvieren oder jederzeit hierher kommen kann, um sich beraten zu lassen", erklärt Maria. "Die Note auf dem Zeugnis bekommen wir für einen abschließenden Vortrag zu einem selbst gewählten Thema dieser Projekttage." Beide Schülerinnen wollen nach dem Abitur studieren.
Anica will einmal als Grundschullehrerin arbeiten. Die meisten ihrer Klasse haben sich jedoch noch nicht auf bestimmte Richtungen festgelegt.
Deshalb ist Klassenleiter Uwe Mücke froh über diese Möglichkeit, die sich fast vor der Haustür für seine 10. Klasse bietet. "Die Informationen sind sehr wertvoll für diese Altersgruppe, denn jetzt fällt die endgültige Entscheidung, ob es mit dem Abitur weiter gehen soll."
Die Koordinatorin Hochschule-Schule, Gitte Zeipelt, ist Ansprechpartnerin für die Lehrerinnen und Lehrer der Gymnasien. Sie organisiert Angebote zum Thema Studienorientierung. Sie informiert die Schülerinnen und Schüler über das Studienprofil der Hochschule, gibt wichtige Tipps für Internetseiten und weitere Quellen zum Thema Studieren und zur Suche nach bestimmten Richtungen.
An diesem Projekttag stand Kollegin Daniela Oertel mit Informationen zu den Fachrichtungen Pflegewissenschaft/Pflegemanagement, Gesundheitswissenschaften und zum dualen Studiengang des Fachbereiches zur Seite. Studentin Laura Heiner und Campusspezialist Clemens Runge informierten über die Studiengänge Soziale Arbeit und Agrarwirtschaft. Clemens machte zum Beispiel deutlich, dass man sich auch erst nach einer Ausbildung für ein Studium entscheiden kann.
Daniel Herz, Absolvent der Hochschule, gab den Jugendlichen als heutiger Mitarbeiter des Studentenwerks Greifswald wichtige Tipps zur Orientierung und Mitwirkung von Studierenden an einer Hochschule, zur finanziellen Förderung und zu den sozialen Leistungen in der Zeit des Studiums.
Klassenleiter Uwe Mücke war sehr zufrieden mit Inhalt und Ablauf der Veranstaltung. "In der kommenden Woche wird die Parallelklasse 10 M 2 mit meiner Kollegin Frau Jahn hierher kommen."
Ansprechpartnerin für Gymnasien:
Gitte Zeipelt, E-Mail: zeipelt(at)hs-nb.de







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