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24.01.2012

Treffen der Fachbereiche "Agrar"

Rotes Sofa in Aktion. Dr. Josef Horstmann (Firma Krone, re.): "Fachhochschulabsolventen sind uns willkommen."

In dieser Woche treffen sich die Vertreter der Agrar-Fachbereiche von 11 Fachhochschulstandorten in Deutschland an unserer Hochschule. Der so genannte Fachbereichstag findet jährlich an einer der Hochschulen statt, um Entwicklungen und gemeinsame Initiativen dieses Studienbereichs in Deutschland zu diskutieren.

Thema zum Auftakt der Runde war der erfolgreiche gemeinsame Auftritt der Fachhochschulen auf der AGRITECHNICA 2011 und die Premiere der "Aktion "Rotes Sofa". Hier habe man Stärke bewiesen, meinte der Vorsitzende des Deutschen Fachbereichstages der Fachhochschulen im Agrarbereich, Prof. Dr. Roland Bauer von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. "Die Universitäten haben sich für ihre nächsten Messestände sicher etwas abgeschaut."

Anerkennende Worte gingen an das Messeteam der Studierenden des Studiengangs Agrarwirtschaft für die Koordinierung und Organisation des Messeauftritts. „Wir brauchen Steuermänner, die auch mal gerudert haben!“ So ließe sich ein Fazit aus fast zwanzig Gesprächen auf dem roten Sofa der weltgrößten Agrarmesse ziehen. Erstmalig sorgte diese Aktion täglich für mehrere Höhepunkte. Studierende aus elf Fachhochschulen diskutierten mit hochrangigen Führungskräften aus Spitzenunternehmen und Organisationen des Agribusiness. Es ging um die Erwartungen und Angebote an die Führungskräfte von morgen sowie die Vorzüge des Fachhochschulstudiums für eine Karriere in der Branche.
John Deere, Vicepresident Christoph Wigger, stellte klar, Fremdsprachenkompetenz sei kein Kann, sondern ein Muss. Andreas Loewel, Geschäftsführer der AGCO Deutschland GmbH, zeigte eindrucksvolle Perspektiven, die sich Fachhochschüler in einem internationalen Konzern erarbeiten können. Die enge Verbundenheit mittelständischer Unternehmen mit ihren Fach- und Führungskräften, erläuterte Dr. Norbert Rauch, Geschäftsführer des gleichnamigen Familienunternehmens. Das rege Zuschauerinteresse, das durch diese Aktion mobilisiert wurde, zeigte die Bedeutung des aufnahmefähigen Arbeitsmarktes für die Zukunftstauglichkeit des Konzepts.

Die Vertreter der Agrar-Fachbereiches besprechen in ihrer zweitägigen Beratung in Neubrandenburg vor allem Ideen für die Weiterentwicklung von Studiengangskonzepten und hochschulpolitische Fragen.

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