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17.05.2010

Sponsoringvertrag für Forschungsprojekt in der Neubrandenburger Oststadt

Frank Benischke (neuwoges), Renè Gansewig (Neuwoba) und Prof. Micha Teuscher bei der Vertragsunterzeichnung

Zwischen der Hochschule Neubrandenburg und der NEUWOBA Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft eG, vertreten durch den Vorstand, René Gansewig und Ingrid Grimm-Runge und der NEUWOGES Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH, vertreten durch den Geschäftsführer, Frank Benischke wurde heute ein Sponsoring-Vertrag unterzeichnet, um das Forschungsprojekt zur ressourcenorientierten Sozialraumanalyse Oststadt zu unterstützen.

Die Hochschule führt eine sozialwissenschaftliche Untersuchung der bürgerschaftlichen Strukturen und Handlungspotentiale in der Neubrandenburger Oststadt durch, die beide  Sponsoren unterstützen. Die als Forschungsarbeit konzipierte Untersuchung kann die Grundlage für geeignete Maßnahmen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in der Oststadt werden. Die Untersuchung basiert auf Befragungs- und Beobachtungsdaten, die im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit im Sommersemester 2010 erhoben werden. Sie ist somit für die beteiligten Studierenden ein wesentlicher Bestandteil ihrer akademischen Qualifizierung. Zugleich dient die Untersuchung dem Gemeinwohl, da ihre Ergebnisse als Grundlage für die Planung von Maßnahmen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in dem untersuchten Stadtgebiet dienen sollen.

Da der für die Realisierung der Studie erforderliche Arbeits- und Zeitaufwand deutlich über dem in der Studienordnung vorgesehenen studentischen Arbeitsumfang liegt, müssen in einem erheblichen Maße zusätzliche Leistungen durch studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte erbracht werden. Die dadurch anfallenden Kosten werden von den Vertragspartnern NEUWOGES und NEUWOBA übernommen. Darüber hinaus unterstützen sie das Vorhaben durch die Bereitstellung von statistischen Daten und die Vermittlung von Interviewpartnern.

Die Untersuchungsergebnisse werden im Rahmen einer öffentlichen Präsentation im Juli 2010 allen interessierten Bürgern zugänglich gemacht.

Renè Gansewig erklärt zu dem gemeinsamen Projekt: "Wir wollen die Identifikation für die Oststadt weiter schärfen, die Strukturen, Möglichkeiten und Ideen der Stadtteilentwicklung erfassen und das Netzwerk mit den Vereinen, Wohltätigkeitsverbänden, Gewerbetreibenden und Anwohnern nutzen."
Insgesamt 50 Studierende des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit werden sich ab sofort "auf die Spuren begeben", Daten der Stadt- und Wohnungsverwaltungen erfassen, den Planungsverlauf erstellen, Interviews führen und die Geschichte des Stadtteils mit den heute über 15.000 Einwohnern erschließen. "Herauskommen soll zum Nutzen aller Beteiligten ein passgenaues Konzept für die Oststadt, im Juli sollen die Studierenden die ersten Ergebnisse vor größerem Publikum bereits präsentieren," so Prof. Boettner.

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