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ALMUT

In dem Projekt ALMUT geht es  um ein individuelles Herangehen an die Probleme/ Vermittlungshemnisse der Alleinerziehenden. Wichtig ist hierbei, eine klare Zielstellung zu entwickeln, sowie die persönliche Stabilisierung und soziale Integration so zu gestalten, dass letztendlich eine berufliche Integration erfolgen kann. Laut des TFA-Bildungswerks sind über  40 Prozent der Hartz-IV-Betroffenen Alleinerziehende.

 

Es wird von einem ganzheitlichen Ansatz ausgegangen, der das komplette Lebensumfeld der Alleinerziehenden betrachtet (Beruf/Arbeitslosigkeit, Familie, Finanzen, soziale Kontakte oder Gesundheit…) Im Vordergrund steht dabei die Motivation und Mobilisierung eigener Reserven der Alleinerziehenden. Mit besonders dafür geeigneten Methoden und Themenkomplexen soll bei den Alleinerziehenden eine positive Veränderung im Denken und Handeln bewirkt werden. Durch individuelles Coaching und durch interne und externe Beratungsangebote soll die  Eigenverantwortlichkeit jedes Einzelnen gesteigert werden, um somit wirkliche Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

 

Das Projekt ALMUT wurde vom Bundesministerium initiiert. Das Projekt ist eins von insgesamt 79 Modellprojekten. Die TFA hat die Hochschule, die Arge Mecklenburg-Strelitz, das Job-Center Uecker-Randow und den Vier-Tore-Job-Service für dieses gemeinsame Projekt gewonnen. In diesem Zusammenhang sind alleinerziehende Frauen von Studenten interviewt worden. Die Studenten haben vier Konzepte entwickelt, von denen nun zwei ab Februar 2010 im Rahmen des Projektes ALMUT umgesetzt werden. Dies geschieht für eine Dauer von 30 Monaten in Neubrandenburg, in Uecker-Randow und in Mecklenburg-Strelitz. Die Projektlaufzeit beträgt insgesamt drei Jahre.

 

Das Besondere an dem Projekt ist, dass Studenten des Fachbereichs Soziale Arbeit das Projekt ALMUT entworfen haben und es nun auch in die Praxis der TFA umgesetzt werden kann. Das Projekt stellt somit ein Forschungsprojekt dar, das zugleich für die Studenten des Studiengangs Soziale Arbeit als PR2-Berufliche Vorbereitung als Berufsfelderkundung genutzt wird. Die Studenten haben für einen längeren Zeitraum die Möglichkeit, die Umsetzung ihres eigenen Projektes zu begleiten. Ab dem Wintersemester 2010/2011 wird dazu im Masterstudiengang Sozial Work eine spezielle Lehrveranstaltung angeboten.

 

Wissenschaftlich begleitet, in Form der Evaluation des Projektfortschrittes, wird ALMUT von Prof. Werner Freigang und Prof. Stefanie Schulze.

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